Mainpost, 30.06.2013
Auch nach 2015 können die fränkischen Winzer auf ein Pflanzrechtesystem im Weinbau bauen. Darauf verständigten sich gestern Unterhändler aus dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten im Zuge der Verhandlungen zur Agrarreform.
„Es ist ein Riesenerfolg, dass unsere fränkischen Winzer auch weiterhin von einem Pflanzrechtesystem profitieren können. So wird garantiert, dass Wein nicht ohne Ziel und Maß in den Flachlagen angebaut wird und dass das aufwendige Bewirtschaften unserer traditionellen Steillagen rentabel bleibt“, freute sich die unterfränkische Europaabgeordnete Anja Weisgerber über die politische Einigung zwischen dem Europäischen Parlament, den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission.
Aktuell bestehen die Pflanzrechte europaweit bis 2015. Danach sollte der Anbau generell freigegeben werden. Die Einigung sieht nun vor, dass ab 2016 ein Pflanzrechtesystem in Kraft tritt, das vorerst bis zum Jahr 2030 bestehen soll.
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