PrimaSonntag Aschaffenburg, 15. Juni 2008
Dr. Anja Weisgerber diskutiert mit Unternehmern am Untermain
Aschaffenburg. „Treffpunkt 12" heißt eine regelmäßige Diskussionsveranstaltung des unterfränkischen Einzelhandelsverbands (LBE) bei der Unternehmer in kleiner Runde mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen. Diese Woche war Unterfrankens Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber zu Gast in Aschaffenburg.
LBE-Bezirksvorsitzender Werner Engelhard und der Vizepräsident des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels Karl-Heinz Burkhart machten deutlich, dass „der Handel auf vielfältige Weise vom EU-Recht betroffen sei - so zum Beispiel in den Bereichen Hygiene, Lebensmittelkennzeichnung, Antidiskriminierung, Verkehr und Feinstaub." Als Beispiel für gute Politik nannte Weisgerber das Entbürokratisierungsvorhaben von Edmund Stoiber: „Wir setzen uns für entscheidende Entlastungen kleiner und mittlerer Unternehmen im EU-Gesellschaftsrecht ein. Die geplanten Änderungen würden über 80% der europäischen Unternehmen betreffen und sparen fünf Milliarden Euro", so die junge Abgeordnete. Außerdem erläuterte Weisgerber das neue EU-Warenpaket: „Mit den neuen Vorschriften sorgen wir für eine effiziente Marktüberwachung und bessere Kontrollen. Schließlich profitieren Bayern und Deutschland als Export-Weltmeister mehr als alle anderen Länder in der EU vom freien Warenverkehr.“ Zum Schluß wurde das Thema Lebensmittelkennzeichnung diskutiert. „Es ist ein Fortschritt für den Verbraucher, wenn Informationen zu Fett-, Zuckergehalt und Nährwert eines Lebensmittels durch Kennzeichnung deutlich gemacht werden", so die Abgeordnete.