Aktuelles aus Berlin, 30. Juli 2025
Die unionsgeführte Bundesregierung stellt ab dem kommenden Jahr 250 Millionen Euro für den Filmstandort Deutschland bereit – und verdoppeln damit nahezu die Fördermittel für den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und den German Motion Picture Fund (GMPF). Dies hat das Kabinett heute mit dem Regierungsentwurf für den Bundeskulturetat 2026 beschlossen. “Das ist ein klares Signal, den Filmstandort Deutschland wieder international wettbewerbsfähig zu machen”, erklärt die stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Anja Weisgerber.
"Die Koalition ist noch keine 100 Tage im Amt – und die neue Filmförderung steht. Kulturstaatsminister Weimer schafft Klarheit für die Filmschaffenden, indem er nicht nur Wort hält, sondern beherzt handelt: Mit einer glatten Verdopplung der Anreizförderung wird der vom Koalitionsvertrag beabsichtigte Zweck sogar besser und vor allem schneller erreicht als mit einem komplizierten Steuermodell. Diese Lösung ist einfach umzusetzen, sofort wirksam und sie basiert auf etablierten und bewährten Förderstrukturen. Ich gratuliere zu diesem Durchbruch. Der große Wurf der Filmförderreform wurde unter der unionsgeführten Bundesregierung begonnen, und nun wird er von der unionsgeführten Bundesregierung vollendet”, so Anja Weisgerber.
"Happy End für den Filmstandort Deutschland. Nach der jahrelangen Hängepartie in der Ampelregierung gibt es endlich wieder langfristige Planbarkeit für die Filmbranche. Der Filmfördertopf ist so voll wie nie. Damit sind wir wieder im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig und ermöglichen sofortige Investitionen in Rekordhöhe. Besonders profitieren kleine und mittelständische Unternehmen, die nun nicht länger von Zwischenfinanzierungen abhängig sind. Wir stehen weiterhin im engen Austausch mit allen Akteuren der Branche. Ein besonderes Anliegen sind uns dabei die Kinos als Kultur- und Begegnungsorte. In den kommenden parlamentarischen Beratungen werden wir uns entschieden dafür einsetzen, dass auch sie angemessen berücksichtigt werden”, ergänzt Ottilie Klein, kultur- und medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion.