Auszug aus Mainpost, 28. Oktober 2009
Die Sorgen um einen Klimawandel sind groß. Dies bewies die hohe Anzahl der Gäste am Freitagabend bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Klimawandel – weltweite Auswirkungen, regionale Antworten“ in der Rathaushalle Haßfurt.
Auf dem Podium waren die beiden Europaabgeordneten von Unterfranken, Anja Weisgerber und Kerstin Westphal, Egon Stumpf (FDP), Stefan Bannert (Die Linke), Karl-Heinz Jobst (Freie Wähler), Rainer Baumgärtner (ÖDP), Anton Halbig von der Europäischen Union und Hans Plate (Grüne). Es moderierte Martin Sage.
„Zwei bis drei Grad Erwärmung klingt wenig“, meinte Klimaexperte Michael Belau. „Dies kann aber den Unterschied zwischen Eis- und Dürreregion ausmachen.“ Woraus sich Kämpfe um Wasser und unkontrollierbare Wanderungsbewegungen in Ballungsräume ergeben würden. Baumgärtner fügte hinzu, „käme der Klimawandel nicht scheibchenweise, sondern wie ein Blitzschlag, dann würden wir alle Blitzableiter aufmontieren.“
„Die 27 EU-Staaten haben sich auf verbindliche Klimaziele, wie die beispielsweise die Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens 20 Prozent bis 2020 geeinigt“, so die Europaabgeordnete Weisgerber.
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