MainPost, 02. August 2011
Als äußerst freundschaftlich beschreibt Fladungens Oberhaupt Robert Müller die viertägige Begegnung mit den Vertretern aus den vier Partnerstädten. Doch nicht nur durch zwischenmenschliche Nähe war das Treffen geprägt, sondern auch durch die gemeinsame Aufarbeitung von Problemen, die in ähnlichen Formen in allen fünf Kommunen vorhanden sind und sich unter dem Stichwort Bevölkerungsentwicklung wiederfinden.
Einen Tag lang rauchten zu diesem Thema 50 Teilnehmern bei einem Workshop die Köpfe. Unter dem Aspekt demografischer Wandel erarbeiteten die Arbeitsgruppen zukünftige Aufgaben für die Kommunen. Als Grundlage dient die Bevölkerungsstatistik in den einzelnen Partnerstädten, die teilweise nahezu identische Entwicklungen aufweisen.
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In einem weiteren Workshop, an dem vor allem junge Leute und Jugendliche teilnahmen, arbeiteten die Gruppen heraus, was in ihren Heimatstädten verbessert werden müsste. In der Diskussion mit der Europaabgeordneten Anja Weisgerber war der Tenor, dass alles unternommen werden müsste, um Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen zu schaffen. Insbesondere gelte es, eine flächendeckende Breitbandversorgung zu gewährleisten. Estland ist in dieser Hinsicht den anderen Regionen weit voraus.
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