Rhön- und Streubote, 12. August 2008
Als äußeres Zeichen gelten die grün-blauen Armbändchen, die für 1 Euro erhältlich sind.
Mellrichstadt.
Den Sportlern und dem olympischen Gedanken ist nicht damit geholfen, wenn die olympischen Spiele boykottiert werden. „Aber dennoch wollen wir vor Ort ein sehr deutliches Zeichen für die Achtung der Menschenrechte und der Pressefreiheit setzten“, so JU-Bezirksvorsitzender Steffen Vogel aus Maroldsweisach
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Da die olympische Charta jegliche Art von politischer Propaganda bei Olympia verbietet, will die Junge Union ihren Protest während der Spiele nicht nur in Bezug auf Tibet zum Ausdruck bringen, sondern allgemein für die Achtung der Menschenrechte und Pressefreiheit.
Nicht weniger hatte China bei der Vergabe der Olympischen Spiele noch zugesichert, so die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, die auch sportpolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe ist.
Die Junge Union im Landkreis Rhön-Grabfeld habe beschlossen, die Aktion „Sports for human rights“ zu unterstützen, und als äußeres Zeichen die entsprechenden grün-blauen Silikonarmbändchen zu tragen. Es wird zur Zeit viel über Boykotte und Proteste im Zusammenhang mit dem Tibet-Konflikt und den Olympischen Spielen geredet und geschrieben. „Wir wollen nicht nur reden und diskutieren, sondern auch handlen“, so JU-Kreisvorsitzender Dr. Christian Machon.
Viele deutsche Olympiasportler tragen während der Spiele in Peking das Bändchen „Sports for human Rights“, um ihren Protest gegen die Menschenrechtsverletzungen in China auch nach außen zu zeigen.
Die Junge Union bietet nunmehr Interessierten die Möglichkeit, die entsprechenden Bänder beim Kreisvorsitzenden Christian Machon in der Apotheke in Unsleben abzuholen, um durch das Tragen der Bändchen die Aktion „sport for human rights“ zu unterstützen. Kontakt kann auch telefonisch unter (0160) 6373369 aufgenommen werden.
JU-Bezirksvorsitzender Steffe Vogel weist darauf hin, dass die Armbändchen auch auf der Internetseite www.sportsforhumanrights.com bestellt werden können. Auf der Internetseite sind weitergehende Infos abrufbar und es besteht die Möglichkeit durch eine Mitgliedschaft im Team „Sports for human rights“ ein weiteres Zeichen zu setzten. Der Verkaufserlös dieser Aktion wird Amnesty International gespendet.