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Die Außenstelle des Christkinds

Auszug aus Mainpost, 29. Dezember 2009

Bischof Scheele schunkelt in Himmelstadt

HIMMELSTADT. „Jeder Brief wird beantwortet, das ist eine Sensation“, sagte Paul-Werner Scheele, der emeritierte Würzburger Bischof, bei der Eröffnung des Himmelstadter Weihnachtspostamtes. Himmelstadt sei wirklich eine Außenstelle des Christkindes.

Im Weihnachtspostamt sind laut Rosemarie Schotte, die das 30-köpfige Helferteam leitet, bereits über 30 000 Briefe sind eingegangen. Sie rechnet mit insgesamt über 60 000 Briefen bis Weihnachten...

„Ihr seid Spitze und werdet sicher bald vom Fernsehen engagiert“, sagte er der vierten Klasse der Grundschule, der mit Gedichten und Liedern am Anfang die Bühne gehörte. Den Himmelstadtern Dorfmusikanten dankte er. Das von ihnen gespielte „Lied an die Freude“ sei besser als viel zu oft angestimmte Lieder „vom Jammern und Stöhnen.“

Dieses Stück galt auch der Europaabgeordneten Anja Weisgerber; es ist die Europahymne. Sie ging in ihrer Ansprache auf Weihnachtsbräuche in anderen europäischen Ländern ein: In den Niederlanden ist schon am Abend des 5. Dezember Bescherung. „Sinterklaas“ reist dort per Schiff aus Spanien an, die Wunschzettel liegen in Schuhen neben dem Ofen. In Skandinavien bekommt jeder am heiligen Abend vom kleinen Zwerg „Julenisse“ eine Schüssel Milchreis. Kinder in Italien brauchen Geduld bis zum 6. Januar; erst dann bringt die „gute Hexe Befana“ die Geschenke...