Auszüge aus Mainpost, 16. Mai 2009
Europaabgeordnete Anja Weißgerber besuchte Diskussionsrunde in Lohr und informierte sich über Eußenheimer Betriebe
Die Europaabgeordnete Dr. Anja Weißgerber (CSU) besuchte am Mittwoch den Landkreis. In Lohr nahm sie an einer Diskussionsrunde bezüglich des neuen Wasserschutzgebietes teil.
In Eußenheim besuchte sie im Rahmen einer Infoveranstaltung zur Europawahl die CSU-Ortsverbände Aschfeld und Eußenheim. Zwischen dem Lohrer Stadtteil Wombach und Rothenbach soll ein Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen werden. Probleme bereiten die Größe des Gebietes und die Entschädigung der Grundstückseigentümer. Die Lohrer Stadtwerke betreiben in dem Gebiet einen eigenen Brunnen, der Wombach mit Wasser versorgt. Die Stadt habe aber auch im Hinblick auf mögliche Gewerbeflächen ein Interesse an der Neuausweisung eines Trinkwasserschutzgebietes, betonte Prüße. Weißgerber hielt es für notwendig, bei einer Ausweisung alle Beteiligten ins Boot zu holen.
Für die Grundstücksbesitzer stellte Bernhard Nätscher klar, dass man sich einer unbürokratischen Einigung mit der Fernwasserversorgung nicht verschließe. Zugleich kritisierte er, dass der Landrat einer staatlichen Behörde vorsteht und damit für den Erlass einer Schutzgebietsverordnung zuständig sei und gleichzeitig einen Sitz im Fernwasserzweckverband inne habe…
Der Besuch in Eußenheim begann mit einer Besichtigung der Schreinerei Breitenbach in Aschfeld. Inhaber und Firmengründer Martin Breitenbach stellte bei einer Führung sein aufstrebendes Unternehmen vor. Weisgerber äußerte sich anerkennend über die rasante Entwicklung der Schreinerei…
Bei einer kurzen Vorstellung der Gemeinde Eußenheim durch Bürgermeister Dieter Schneider durfte Weißgerber einige interessante Informationen über Eußenheim und seine Ortsteile erfahren. Auch der Eußenheimer Wein wurde in seiner Bedeutung für den Ort durch Werner Keller, als Vertreter des Winzervereins, sowie die Weingüter Höfling und Keller präsentiert. Weisgerber wies darauf hin, dass es im Europaparlament möglich war, gesetzliche Vorgaben im Zuge der Neuordnung des Weinbaus in der EU abzumildern. Insbesondere an solchen Regelungen werde die Bedeutung einer regionalen Vertretung der unterfränkischen Anliegen in Brüssel deutlich, so Weißgerber.
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