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Das Auto von morgen dampft / EU macht Weg für künftige Wasserstoff-Motoren frei

Auszüge aus Mainpost, 4. September 2008

Der „Sprit“ kostet nur ein paar Cent. Die künftigen Schadstoff-Grenzwerte schafft das Auto spielend: Was hinten rauskommt, ist Wasserdampf. Seit gestern steht fest: Spätestens ab 2010 können Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, nach europaweit einheitlichen Kriterien gebaut und zugelassen werden. Das Europäische Parlament hat– nach einer Einigung mit Kommission und Ministern – in erster Lesung die entsprechenden Regelungen abgesegnet.

„Ein Schritt in die Zukunft“, sagt die Berichterstatterin des Parlamentes für die Autos von morgen, die CSU-Abgeordnete Anja Weisgerber aus Schweinfurt. Tatsächlich sieht die Zukunft der neuen Antriebe rosig aus. 470 Millionen Euro spendiert die EU den Herstellern in den nächsten sechs Jahren zur Weiterentwicklung der ersten Prototypen bis zur Serienreife.

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Die frühe Einigung der europäischen Institutionen auf einheitliche Kriterien war notwendig, um den Autobauern sichere Rahmenbedingungen zu schaffen. „Jetzt hat die Industrie die Chance, sich weltweit an die Spitze der Forschung noch vor ihren Konkurrenten in Asien und den USA zu setzen", sagt Weisgerber. Die hängen bislang nämlich deutlich hinterher.

Und das soll auch so bleiben. Alle großen deutschen Autobauer forschen bereits mit Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft. Jetzt können sie auf Zuschüsse im Rahmen des EU-Projektes „HyWays“ hoffen. Es ist Bestandteil des Klimaschutzpaketes der Gemeinschaft. Denn mit der Einführung des Wasserstoffes kann einer Studie der Kommission zufolge der Verbrauch von Erdöl im Straßenverkehr bis 2050 um rund 40 Prozent gesenkt werden. Im gleichen Zeitraum geht der CO2-Ausstoß um etwa die Hälfte zurück.

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