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CSU Unterfranken lädt zum großen Familienfest in Schweinfurt

www.swex.de, 26. Mai 2011

Die "Dienstleister der Bürger" wollen mehr zuhören und weniger verkünden

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wird da sein, der hiesige Stimmkreisabgeordnete Michael Glos ebenfalls, EU-Parlamentarierin Dr. Anja Weisgerber als Vorsitzende der mit veranstaltenden Frauen Union Unterfranken sowieso und noch viele andere namhafte Christsoziale, die mit den Menschen in Schweinfurt ins Gespräch kommen möchten: Das Familienfest am kommenden Samstag von 11 bis 16 Uhr auf dem Schillerplatz soll "Begegnungen auf Augenhöhe" zwischen Wählern und Gewählten ermöglichen. Letztere sehen sich - so Anja Weisgerber gestern bei der Vorstellung des Programms - verstärkt als "Dienstleister am Bürger", wollen wissen, was die Menschen bewegt und diese Informationen direkt in ihre parlamentarische Arbeit einfließen lassen.
Was die Schweinfurter bewegt, schrieben sie in den letzten Wochen in Teilen bereits auf kleine Postkärtchen, die die CSU an Infoständen im Stadtgebiet ausgelegt hatte. Das profane Thema des späten Ferienbeginns in Bayern spielt dabei ebenso eine Rolle, wie Fragen zur Elternzeit oder zur steuerlichen Begünstigung von Familien mit Kindern. Mit Berthold Rüth wird am Samstag auf dem Postplatz ein Landespolitiker und Fachmann für Schule und Bildung rede und Antwort stehen, mit Dorothee Bär eine Bundespolitikerin, die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion ist. An kleinen Stehtischchen vor einer großen Bühne werden die Mandats- und Funktionsträger ansprechbar sein, Anregungen und Ideen aufnehmen, Positionen erläutern. "Wir haben früher vielleicht ein bisschen zu viel verkündet, jetzt wollen wir dafür mehr zuhören", berichtet CSU-Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt von einem Wandel im Selbstverständnis seiner Partei.
Der schlage sich in veranstaltungen wie dieser nieder, aber auch in jüngst durchgeführten Energieforen oder Diskussionen mit Kita-Mitarbeitern. "Wir sollten uns kennenlernen", lautet das fast beiläufige Motto des Familienfestes am Samstag, das aber doch so vieles aussagt über den "neuen Weg" der CSU, zumindest in Unterfranken: Man geht auf die Menschen - die Wähler - zu, tritt in einen Gedankenaustausch ein und versucht, die gewonnenen Erkenntnisse in reale Politik umzusetzen. Adressaten des Familienfestes sind dabei die klassischen Klientelgruppen der Partei: Familien, auch Lebensgemeinschaften mit Kindern. Und Frauen, die Nachwuchs und berufliches Engagement unter einen Hut zu bringen versuchen. "2011 ist das Jahr der Frau und wir wollen bewusst auch ein Zeichen setzen, dass die CSU sich für Frauen in allen Lebenslagen einsetzt", so Weisgerber.
Andere Zeichen hat man schon gesetzt, etwa mit dem Mentoring-Programm der Frauen-Union Unterfranken, Motto "Frauen fördern Frauen", bei dem amtierende Politikerinnen politischen nachwuchs unter ihre Fittiche nehmen. Oder mit Initiativen zur Installation von Beratungsstellen für (arbeitssuchende) Frauen, die aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Oder mit Anregungen an Arbeitgeber, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Frauen mit Kindern Karriere- und Entwicklungschancen ermöglichen. Derlei Initiativen und Einrichtungen werden im Rahmen des Familienfestes am Samstag an Infoständen präsent sein, auch hier hofft man auf viele fruchtbare Gespräche.
Das Familienfest der CSU am Samstag, 28.5.2011, auf dem Schweinfurter Schillerplatz, beginnt um 11 Uhr und dauert bis ca. 16 Uhr. Auf der Bühne gibt es Interviews (etwa mit OB Sebastian Remelé oder Ute Suckfüll, der Frauenbeauftragten des Landratsamtes), verschiedene Tanzvorführungen und andere Präsentationen. Als Moderatorin fungiert Stadträtin Stefanie Stockinger. Im Umfeld werden zahlreiche Attraktionen für Kinder geboten - von der Hüpfburg über den Spielbus Max bis hin zum Streichelzoo - und auch kulinarisch ist das Angebot vielfältig.