Schweinfurter Tagblatt
Grettstadt „Man muss die Ängste der Bürger und Verbraucher ernst nehmen, aber Deutschland darf nicht auf einem weiteren Zukunftsmarkt den Anschluss verlieren.“ Zudem fänden Kreuzungen von Genen in der Natur ständig statt.
„Kein slowakischer Frisör wird in den nächsten Jahren in Grettstadt einen Frisörsalon aufmachen“, trat die 28-jährige Weisgerber Befürchtungen entgegen, mit der EU-Osterweiterung werde auch die Region mit billigen Arbeitskräften und Konkurrenz überschwemmt. Sieben Jahre lang gebe es Übergangsfristen, die den freien Strom von Arbeitskräften aus den neuen Beitrittsländern beschränken, beruhigte sie.
Die im Mittelstand erfahrene Weisgerber (Gewürzhandel) stellte stattdessen auf die Chancen ab: Die Exportmöglichkeiten, die sukzessive Anhebung der Sozial- und Umweltstandards in den neuen Beitrittsländern und der langsame Abbau deren Wettbewerbsvorteile durch dort steigende Löhne. Mit der EU-Osterweiterung und der Aufnahme von 70 Millionen neuen Menschen sei mit der europäischen Erweiterung erst mal Schluss, zielte Weisgerber auf den Beitrittswunsch von den 70 Millionen Türken ab.
Ungläubiges Kopfschütteln bei den Anwesenden: „Das Landratsamt kostet es Geld, die Bürger werden verärgert und der Europaverdruss steigt“, trat die Kandidatin Bestrebungen der EU-Kommission entgegen, Autofahrer alle zehn Jahre den Führerschein neu beantragen zu lassen. „Weniger und nicht mehr Europa“, brauche es auch bei den Bestrebungen, die Trinkwasserversorgung europaweit durch die EU zu regeln.Grettstadt „Man muss die Ängste der Bürger und Verbraucher ernst nehmen, aber Deutschland darf nicht auf einem weiteren Zukunftsmarkt den Anschluss verlieren.“ Zudem fänden Kreuzungen von Genen in der Natur ständig statt.
„Kein slowakischer Frisör wird in den nächsten Jahren in Grettstadt einen Frisörsalon aufmachen“, trat die 28-jährige Weisgerber Befürchtungen entgegen, mit der EU-Osterweiterung werde auch die Region mit billigen Arbeitskräften und Konkurrenz überschwemmt. Sieben Jahre lang gebe es Übergangsfristen, die den freien Strom von Arbeitskräften aus den neuen Beitrittsländern beschränken, beruhigte sie.
Die im Mittelstand erfahrene Weisgerber (Gewürzhandel) stellte stattdessen auf die Chancen ab: Die Exportmöglichkeiten, die sukzessive Anhebung der Sozial- und Umweltstandards in den neuen Beitrittsländern und der langsame Abbau deren Wettbewerbsvorteile durch dort steigende Löhne. Mit der EU-Osterweiterung und der Aufnahme von 70 Millionen neuen Menschen sei mit der europäischen Erweiterung erst mal Schluss, zielte Weisgerber auf den Beitrittswunsch von den 70 Millionen Türken ab.
Ungläubiges Kopfschütteln bei den Anwesenden: „Das Landratsamt kostet es Geld, die Bürger werden verärgert und der Europaverdruss steigt“, trat die Kandidatin Bestrebungen der EU-Kommission entgegen, Autofahrer alle zehn Jahre den Führerschein neu beantragen zu lassen. „Weniger und nicht mehr Europa“, brauche es auch bei den Bestrebungen, die Trinkwasserversorgung europaweit durch die EU zu regeln.