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Hiestand: CSU-Abgeordnete und Kreistagsfraktion wollen Möglichkeiten zum Erhalt von Arbeitsplätzen prüfen

Foto: AdobeStock

Pressemitteilung, 27. Oktober 2026

Die angekündigte Schließung des Hiestand-Werks in Gerolzhofen trifft die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region schwer. Für mehr als 250 Menschen steht die berufliche Zukunft am Standort auf dem Spiel.

Die CSU-Abgeordneten aus Bund, Land und Bezirk sowie die CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Schweinfurt wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, jede realistische Möglichkeit für eine Zukunft des Standorts und den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu prüfen.

„Für die Beschäftigten ist diese Nachricht ein Schock. Viele haben über Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Sie brauchen jetzt Klarheit und eine Perspektive. Wir werden keine falschen Hoffnungen wecken – aber wir werden auch keine Chance ungenutzt lassen“, erklärt Landtagsabgeordnete Barbara Becker.

Nach einem ersten Austausch mit Bürgermeister Thorsten Wozniak werden wir versuchen mit den Verantwortlichen von Hiestand in Verbindung treten. Dazu gehört auch die Frage, ob ein anderes Unternehmen die Produktion ganz oder teilweise übernehmen könnte. Voraussetzung ist, dass der Konzern Aryzta grundsätzlich bereit für Verkauf oder Vermietung ist, auch das müsse noch geklärt werden, betont Becker.

„Gerolzhofen verfügt über erfahrene Beschäftigte, Produktionsanlagen und eine gute logistische Anbindung. Das sind Stärken, die wir in die Gespräche mit möglichen Interessenten einbringen wollen. Ob daraus eine tragfähige Lösung entsteht, ist heute noch offen“, so Becker.

Die Abgeordnete wird Kontakt zum Betriebsrat aufnehmen und beim Bayerischen Wirtschaftsministerium nach Unterstützungsmöglichkeiten fragen. Dazu können die Vermittlung von Kontakten, Beratung und die Prüfung möglicher Förderinstrumente gehören.

Auch die CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Schweinfurt will sich für die Beschäftigten und eine Zukunftsperspektive des Standorts einsetzen. Gemeinsam mit den kommunalen Verantwortlichen sollen die Beteiligten eng im Austausch bleiben.

Darüber hinaus soll geprüft werden, welche Bedeutung regionale Lebensmittelproduktion für die Versorgung der Bevölkerung in Krisenzeiten haben kann und ob der Standort Gerolzhofen dabei eine Rolle spielen könnte.

„Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam und zügig zu handeln: im Gespräch mit den Beschäftigten, dem Unternehmen, möglichen Interessenten und den zuständigen Stellen. Unser Ziel ist, möglichst viele Arbeitsplätze in der Region zu erhalten“, erklären die CSU-Abgeordneten und die CSU-Kreistagsfraktion abschließend.


Gemeinsame Erklärung von CSU-Abgeordneten aus Bundestag, Bayerischem Landtag und Bezirkstag Unterfranken sowie der CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Schweinfurt:

Thorsten Wozniak, Erster Bürgermeister Gerolzhofen
Dr. Anja Weisgerber, Bundestagsabgeordnete
Barbara Becker, Landtagsabgeordnete 
Martina Gießübel, Landtagsabgeordnete
Gerlinde Martin, Bezirksrätin
Stefan Funk, Bezirkstagspräsident
Lothar Zachmann-Schorr, CSU-Fraktionsvorsitzende Kreistag Schweinfurt