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CSA will Zeit- und Leiharbeit einschränken

MainPost, 11. November 2012

Die CSA (Christlich Soziale Arbeitnehmer Union) ist innerhalb der CSU und innerhalb der Sozialverbände und Gewerkschaften bestens vernetzt. Dies unterstrichen die Redner bei der Bezirksversammlung in Werneck. Vor rund 30 Delegierten sprachen der Landesvorsitzende Joachim Unterländer (MdL), Anja Weisgerber (MdEP) und Christian Steidl, der in seinem Amt bestätigte Bezirksvorsitzende.

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Anja Weisgerber präsentierte sich als frisch gekürte Kandidatin für den Bundestag. Sie versprach, ebenso engagiert im Bundestag zu wirken wie in den vergangenen acht Jahren im europäischen Parlament. Sie wolle – ihre Wahl vorausgesetzt – auch dort europäisches Gedankengut pflegen. Eine aktuelle Diskussion im europäischen Abgeordnetenhaus beschäftigt sich mit dem Berufsbild der Krankenschwester. In der großen Mehrzahl der Mitgliedsländer sieht der Beruf der Krankenschwester eine zwölfjährige Schulzeit vor, in Deutschland ist die mittlere Reife (zehn Jahre Schule) ausreichend. Sie setzt sich für die Beibehaltung der kürzeren schulischen Ausbildung ein, weil die duale Ausbildung – gerade in diesem Bereich – letztendlich zu vergleichbaren Ergebnissen führe. Weisgerber unterstrich die wachsende Bedeutung der Europäischen Union, warnte aber vor den vielen – teilweise unsinnigen - Vorschriften aus Brüssel.

Christian Steidl (Erlenbach) wurde erst vor 18 Monaten erstmals zum Bezirksvorsitzenden gewählt. In seinem Rechenschaftsbericht verwies er auf die guten Verbindungen, gerade auch zur Frauen Union. Die CSA Unterfranken habe sich in einem Positionspapier für eine bessere Koordinierung beim Aufbau alternativer Energieerzeugung stark gemacht. Die Arbeitnehmer Union setzt weiter auf eine leistungsbezogene Rente. Um dies für mehr Menschen zu ermöglichen, müssten Zeit- und Leiharbeit aber deutlich eingeschränkt werden. Steidl nannte einen Zeitraum von höchsten drei Monaten für angemessen. Des Weiteren kämpft die CSA im Bezirk gegen die GEMA-Willkür und will Vereine – besonders Musikvereine – besonders schützen. Auch hier hatte der CSA-Bezirksvorstand konkrete Vorschläge ausgearbeitet. Christian Steidl: „ Ein technisches Patent gilt 15 bis 20 Jahre, das wäre durchaus auch für Komponisten denkbar!“.

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