Auszug aus Mainpost, 13. Januar 2009
Offenbar Platz 3 auf CSU-Europaliste
Schwebheim (caro) Die Europaliste der CSU war wegen Straußtocher Monika Hohlmeier bereits in aller Munde - und sorgt weiter für Wirbel. Einige Europaabgeordnete fürchten um Ihre Wiederwahl, so wird um jeden Platz erbittert gekämpft. Die unterfränkische EU-Abgeordnete Anja Weisgerber (Schwebheim) darf sich als lachende Dritte sehen, ihr scheint Platz drei sicher.
Während viele über Hohlmeier und ihren sechsten Platz auf der Liste streiten, hat Weisgerber bei einer vertraulichen Sitzung der CSU-Bezirksvorsitzenden Ende letzter Woche einen Ritterschlag erhalten. "Ich freu' mich sehr über den Vertrauensbeweis und betrachte den Vorschlag als Anerkennung für meine Arbeit", sagte sie am Montag dieser Zeitung. CSU-Chef Horst Seehofer lobt die 32-jährige immer wieder: "So muss man's machen." Weisgerber liegt hinter Spitzenkandidat Markus Ferber (Schwaben) und Angelika Niebler (Oberbayern) und vor dem niederbayerischen Bezirkschef Manfred Weber, allesamt EU-Parlamentarier.
Ab dem fünften Platz, auf dem "Mister Europa" Ingo Friedrich (Mittelfranken) vorläufig platziert ist, gibt es Konkurrenz. Für die entscheidende Delegiertenversammlung am kommenden Samstag werden Kampfkandidaturen um aussichtsreiche Listenplätze erwartet.